Brandschutz 3

Brandschutz

Unsere Elemente werden auch mit höchsten Temperaturen fertig. 
Holz sieht nicht nur gut aus, sondern bietet auch beste Brandschutzeigenschaften. Hübsch und Funktional, besser gehts nicht! 

Holz für den Brandschutz? Für viele nicht vorstellbar, denn Holz wird eher als Brennstoff anstatt als Baustoff für Brandschutz angesehen. Im Vergleich: Holz kann bis zu 200 Grad problemlos standhalten, Kunststoff dagegen zerfließt bereits bei 110 bis 130 Grad. Auch in der Qualm-Entwicklung und insbesondere der Entwicklung giftiger Gase schneidet Holz deutlich besser ab als Kunststoff.

Wir bieten Brandschutzelemente mit Brandschutzverglasung in den Widerstandsklassen:

  • F (EI) 30, G (E) 30, T (EI) 30,
  • F (EI) 90

Standardmäßig als Festverglasung, auf Wunsch aber mit selbstschließenden Eigenschaften (C) und Rauchdichtheit (S). Bei uns finden Sie für praktisch jede Anwendung die passende Lösung.

Widerstandsklassen nach der deutschen und europäischen Norm

In der nationalen Brandschutznorm DIN 4102 und in der europäischen DIN EN 13501 werden verschiedene Feuerwiderstandsklassen definiert. Diese geben an, wie lang ein Bauteil einem Feuer standhält. Die europäische Norm ist in ihrer Ausgestaltung kleinteiliger als die deutsche Norm. Die Anforderungen sind jedoch gleich hoch.

DIN 4102

Die DIN 4102 unterscheidet insgesamt zwischen fünf Feuerwiderstandsklassen. Beginnend bei der niedrigsten Widerstandklasse, welche ein Feuerstandhalten von 30min verlangt, steigt die Anforderung an die Dauer mit jeder Widerstandklasse um 30min an. Des Weiteren gibt es für Bauteile verschiedene Kennbuchstaben. Beispielsweise stehen die Kennbuchstaben "F" und "G" für verschiedene Brandschutzverglasung und T für Feuerschutzabschlüsse wie zum Beispiel Türen.

Die Brandschutzverglasung F muss raumabschließend und hitzeblockierend sein. Folgende Eigenschaften weisen F-Verglasungen auf:

  • Schutz vor Feuer
  • Schutz vor Rauch
  • Schutz vor Selbstentzündung durch Hitzeentwicklung

Bei der Brandschutzverglasung G wird ausschließlich darauf geachtet, dass sie raumabschließend ist. Daher dürfen G-Verglasungen ausschließlich eingebaut werden, wenn durch die Übertragung von Wärmestrahlung keine Brandausbreitung erfolgen kann. G-Verglasungen besitzen folgende Eigenschaften:

  • Schutz vor Feuer
  • Schutz vor Rauch

DIN EN 13051

Die europäische Norm leitet die Widerstandsklasse ebenfalls anhand der Widerstandsdauer ab, ist in ihrer Ausgestaltung jedoch kleinteiliger. So werden einzelne Eigenschaften jeweils einem Kennbuchstaben zugeordnet. Beispielsweise wird für raumabschließende Eigenschaften der Kennbuchstabe "E" und für Wärmedämmung "I" verwendet.

  • R - Tragfähigkeit
  • E - Raumabschluss
  • I - Wärmedämmung (I1 und I2)
  • W - Strahlung
  • M - Widerstand gegen mechanische Beanspruchung
  • C - Selbstschließende Eigenschaften
  • S - Rauchdichtheit
  • G - Widerstandsfähigkeit gegen Rußbrand
  • K - Brandschutzfunktion