11.04.2012 | Lausitzer Rundschau

Weißwasseraner Fensterbau-Firma strebt acht Millionen Umsatz im Jahr 2012 an - Nickel fertigt für Nobel-Herberge.

Weißwasseraner Fensterbau-Firma strebt acht Millionen Umsatz im Jahr 2012 an - Nickel fertigt für Nobel-Herberge
Ein Bericht der Lausitzer Rundschau, vom 11.04.2012 von Gabi Nitsche


Die Firma Nickel Fenster GmbH in Weißwasser ist dabei, weitere Millionen-Aufträge unter Dach und Fach zu bringen. "Auf uns warten deutschlandweit lukrative Vorhaben für Tausende Fenster", schätzt Geschäftsführer Gottfried Haberhausen ein. Bis 31. Mai will sein Unternehmen das Jahr 2012 auftragsmäßig abgesichert haben.

Fenster im Wertumfang von zirka 1,7 Millionen Euro produziert das Weißwasseraner Unternehmen Nickel Fenster seit anderthalb Jahren für den Dresdener Zwinger. Im Mai werden die letzten Produkte nach Elbflorenz ausgeliefert. Damit kann das Unternehmen ein Häkchen an den dritten Großauftrag seit 2001 für das historische Gebäude in Sachsens Hauptstadt machen. Die nächsten Mammutvorhaben sind in der Vorbereitung. "Dazu gehören unter anderen 4000 Fenster, die wir von Juli 2012 bis März 2014 fertigen sollen. Ein Drei-Millionen-Auftrag aus Deutschland steht uns damit bevor", freut sich Haberhausen. Er klopft auf Holz, denn dieses Projekt ist nicht das einzige, das in diesem Monat unterschrieben werden soll. "Wir sind in einigen Verhandlungen mit potenziellen Auftraggebern in Berlin, Leipzig, Hamburg und Frankfurt am Main. Insgesamt steckt ein Umfang von bis zu fünf Millionen Euro dahinter."

 

 

Haberhausen geht von einer weiteren Umsatzsteigerung im Jahr 2012 aus. "Im letzten Jahr ist uns eine Steigerung um 18 Prozent auf 7,8 Millionen Euro gelungen." Acht Millionen sei die Marke, die das mittelständische Unternehmen standardmäßig anstrebe. Zum guten Ergebnis im vergangenen Jahr habe auch die Ausstattung des Fünf-Sterne-Plus-Hotels Steigenberger im Handelshof Leipzig mit 600 Fenstern made by Nickel in Weißwasser beigetragen. "Sogar Kanzlerin Merkel hat schon durch Weißwasseraner Glas geschaut", so Haberhausen. Seit drei Jahren arbeitet das Team mit seinen 62 Mitarbeitern auch für mehrere Auftraggeber in Wuppertal. Im Ruhrpott und überhaupt in den Altbundesländern Fuß zu fassen, sei sehr wichtig. Gottfried Haberhausen sieht dort in den kommenden Jahren einen regelrechten Bau-Boom auf die Branche zukommen. "Wir können uns nicht nur auf Berlin konzentrieren", sagt er.

 

All das mache Mut für die Zukunft des vor 20 Jahren gegründeten Fensterwerkes. "Noch nie hat hier die Produktion stillgestanden." Und das, obwohl der Betrieb zweimal aus der Insolvenz heraus einen Neustart absolvieren musste. Der gebürtige Sachse Haberhausen aus Leipzig übernahm Nickel-Fenster vor fünf Jahren, nachdem er den Betrieb zwei Jahre davor in der Insolvenz leitete. "Wir haben guten Grund, das Jubiläum im September zu feiern", sagt er. Eine moderne CNC-Anlage für rund 300 000 Euro ist das Geburtstagsgeschenk, das sich Nickel-Fenster selbst macht. Von der Neuinvestition verspricht sich der Chef, dass sich noch mehr hochwertige Fenster realisieren lassen. Den Vertrag für die Anlage habe er im März bei der Fachmesse in Nürnberg abgeschlossen.


Christiane Körner ist Azubi. Nickel-Fenster möchte drei Azubis jedes Jahr
ausbilden und somit jungen Leuten eine Zukunftschance bieten.

|

Standort

Heinrich-Heine-Straße 82
02943 Weißwasser



Copyright © 1899 - 2019 Nickel Fenster GmbH & Co. KG

Impressum - Datenschutzerklärung

Kontakt

welcomE@nickel-fenster.com
Telefon 03576 / 28 84 10